Lebensqualität durch innere Ordnung

Wenn man sich zum Essen an den Tisch setzt, bedeutet das mehr als die Aufnahme von Nahrung. Nicht nur die physischen Bedürfnisse wie Hunger und Durst müssen gestillt werden, auch die feinstofflichen Ebenen des Körpers verlangen nach Sättigung. Bleibt sie aus, ist der Mensch auch im Überfluss buchstäblich unterernährt.

14.02.12, Mainz Wer in den entwickelten Ländern lebt, kann sich über einen Mangel an Nahrung nicht beklagen. Essen steht überall und selbstverständlich in jeder Menge zur Verfügung. Gleichzeitig ist es für viele zur Nebensache geworden, die man im Vorübergehen erledigt. So ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen an Wohlstandskrankheiten wie Diabetes erkranken. Dass Nahrung nicht nur den physischen Körper, sondern auch den Feinstoffkörper belasten kann, ist ein Aspekt, der erst auf den zweiten Blick erkennbar wird. Mit diesem Phänomen beschäftigt sich Ronald Göthert aus Mainz. Er widmet sich seit 20 Jahren der feinstofflichen Forschungsarbeit, die ihren Ursprung bereits in der Antike hat. Nach der Lehre des Feinstofflichen ist der physische Organismus unmittelbar von einer feinstofflichen Hülle umgeben, die beim Essen ebenfalls genährt wird. Dafür muss die Nahrung allerdings unbelastet sein. „Mit Belastungen sind nicht Umweltbelastungen gemeint, sondern feinstoffliche Belastungen", so Ronald Göthert.

Diese entstehen durch Stresssituationen wie Wettereinflüsse, Spritzmittel, durch menschliche Einflüsse wie Zeitdruck, wirtschaftliche Zwänge und vieles mehr. Beim Essen nehmen wir dann diese feinstofflichen Belastungen in unseren Feinstoffkörper auf. Dies kann dazu führen, dass wir im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme Müdigkeit, Hektik, Aggressionen, Gier und Zukunftsängste verspüren, jedoch nicht wissen, woher diese Empfindungen und Emotionen kommen. „So paradox es klingt: Weil belastete Nahrung den Feinstoffkörper nicht nährt, ist es möglich, dass der Mensch im Überfluss verhungert", erklärt Ronald Göthert.

Können Tomaten wütend machen?

Wenn man sich nach dem Essen müde und belastet fühlt, wenn man einen Heißhunger nach Süßem verspürt obwohl man eigentlich genug gegessen hat, können die Ursachen andere sein als man vermuten würde. „Dieses Verlangen bzw. diese Gefühle können eine Kompensation der Tatsache sein, dass der Feinstoffkörper durch das Essen keine Nahrung erhalten hat", erklärt Ronald Göthert. Konkret lässt sich das am Beispiel einer Tomate verdeutlichen. Häufig wird dieses Gemüse heute zu früh geerntet, so dass sich die feinstofflichen Lebenssubstanzen noch nicht gelöst haben. Zu Hause nimmt man die Tomate aus dem Kühlschrank und bereitet sie unter Zeitdruck für ein schnelles Mittagessen zu. Zwischendurch gibt es vielleicht noch Streit und Diskussionen mit den Kindern oder dem Partner über vernachlässigte Haushaltspflichten. „All dies belastet den Feinstoffkörper eines Lebensmittels", erklärt Ronald Göthert. „Nehmen wir diese belastete Nahrung auf, reagieren wir darauf mit Unruhe und Aggressivität, ohne zu wissen, warum. So erklärt sich der Gedanke, dass eine Tomate uns tatsächlich wütend machen kann."

Feinstoffliche Belastungen lösen

Wie man die feinstofflichen Belastungen aus der Nahrung lösen kann, so dass ihre ursprüngliche Lebensenergie wieder zum Ausdruck kommt, damit beschäftigt sich Ronald Göthert seit 20 Jahren. Er hat ein Buch zu diesem Thema geschrieben, in dem er vermittelt, wie es gelingt, die Feinstoffkörper durch das Essen ebenso zu nähren wie den physischen Körper, um sein Wohlbefinden zu steigern und zu innerer Ruhe zu finden.

Über die Lehre des Feinstofflichen

Der Mensch besteht nicht aus einem physischen Körper allein. Es gibt noch andere Körper und Ebenen, die sich zwar nicht mit den Händen greifen lassen, aber dennoch untrennbar mit dem physischen Körper verbunden sind: die feinstofflichen Ebenen. Sie sind ebenso substantiell wie die physische Ebene, wie sie uns zum Beispiel in Form der Schwerkraft begegnet. Beide folgen Gesetzmäßigkeiten, die missachtet oder befolgt werden können. Beide können verletzt und geheilt werden.
Schon in der Antike wurde die feinstoffliche Qualität der Materie erforscht. Viele Menschen mit Entdeckergeist haben sich seitdem mit ihr beschäftigt, darunter auch die Schule der Stoiker, Hildegard von Bingen, Samuel Hahnemann und Rudolf Steiner.

Über die Göthertsche Methode und über die Feinstoffpraxen

Die Göthertsche Methode macht das Feinstoffliche lernbar und lehrbar. Ihr geistiger Urheber ist Ronald Göthert, der sich seit 20 Jahren der feinstofflichen Forschungsarbeit widmet. Daraus sind eine Reihe neuer Berufe entstanden, die an der Akademie für die Göthertsche Methode erlernt werden können, wie der des Feinstoffpraktikers. In zwölf Feinstoffpraxen bundesweit und in Österreich unterstützen inzwischen Feinstoffberater Menschen darin, zu den ursprünglichen Quellen – der feinstofflichen Ordnung – zurückzufinden, damit sie ihr Leben ausgeglichen und aktiv gestalten können.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.feinstoffliches-erleben.de
http://www.akademie-goeme.de

 

„Durch die Erfahrungswissenschaft über das Feinstoffliche des Menschen sind wir einen Schritt weitergekommen, das Menschsein besser zu verstehen.“

Ronald Göthert